Um der Ansammlung und Ausbreitung von gefährlichem Staub in Industrieumgebungen entgegenzuwirken, spielt auch die Wahl der Reinigungsausrüstungen eine entscheidende Rolle. Industrielle Eureka Kehrmaschinen und Scheuersaugmaschinen bieten gezielte Lösungen zum Auffangen und Entfernen von abgelagertem Staub auf Oberflächen. Sie verhindern eine erneute Staubaufwirbelung in der Umgebung und unterstützen die am Arbeitsplatz getroffenen Präventionsmaßnahmen.
Was aus der vom italienischen Institut für die Arbeitsunfallversicherung INAIL veröffentlichten Technischen Richtlinie „Gefährlicher Staub“ 2026 hervorgeht und wie geeignete Reinigungssysteme für Industrieumgebungen gewählt werden
Staub in einer Industrieumgebung ist nicht immer nur Schmutz, den es zu beseitigen gilt. In bestimmten Produktionsprozessen kann er ein echtes Risiko für die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer darstellen, insbesondere wenn er gefährliche Stoffe oder Partikel enthält, die so fein sind, dass sie in der Luft schweben und eingeatmet werden können.
Genau diesem Thema widmet sich die Technische Richtlinie „Gefährlicher Staub“ 2026, die von der INAIL in Zusammenarbeit mit CONFIMI Industria und AFIDAMP-FINCO veröffentlicht wurde und sich mit „Strategien und technischen Maßnahmen zur Eindämmung und Beseitigung von gefährlichem Staub am Arbeitsplatz“ befasst.
Das Dokument geht ausführlich auf Risiken, Vorschriften sowie Systeme zur Sammlung, Absaugung und Filterung ein, hebt jedoch auch einen besonders relevanten Grundsatz für alle im Bereich der professionellen Reinigung Tätigen hervor: Kann die Staubentstehung nicht verhindert werden, so müssen deren Ausbreitung verhindert und Staubansammlungen durch geeignete Reinigungsverfahren und Ausrüstungen beseitigt werden.
Gefährlicher Staub: ein branchenübergreifendes Risiko
Die in dieser Richtlinie aufgeführten Daten vermitteln das Ausmaß dieses Phänomens. Unter den anerkanntermaßen auf Staub zurückzuführenden Fällen von Berufskrankheiten sind folgende Branchen am stärksten betroffen: Bauwirtschaft (46 %), Agrar- und Lebensmittelindustrie (24 %), Holzverarbeitung (11 %) sowie Metallverarbeitung (10 %). Staub ist jedoch nicht gleich Staub. Partikelgröße, Konzentration, Zusammensetzung und chemisch-physikalische Eigenschaften bestimmen unterschiedliche Risikoklassen. Aus diesem Grund wird in der Richtlinie wiederholt betont, dass eine spezifische Risikobewertung erforderlich ist, um die für den jeweiligen Arbeitsplatz am besten geeigneten Präventions- und Schutzmaßnahmen zu ermitteln.
Regel Nummer eins: Staub an der Quelle erfassen
Als vorrangiges Ziel muss die Ausbreitung des Staubs in der Umgebung so weit wie möglich verhindert werden.
Lässt sich die Entstehung jedoch nicht vermeiden, empfiehlt die Richtlinie den Einsatz von Lüftungs-, Entstaubungs- und Absauganlagen an der Quelle, mit denen die Konzentration einatembarer Schadstoffe in der Luft verringert werden kann.
Aber allein Maßnahmen an der Quelle schaffen nicht alle Probleme aus der Welt.
Das Ansammeln von Staub auf Oberflächen verhindern
Eine der interessantesten Stellen der Richtlinie befasst sich ausdrücklich mit der Notwendigkeit, Reinigungsverfahren mit geeigneten Ausrüstungen festzulegen, um die Ablagerung und Ansammlung von Staub zu verhindern.
Auf das Prinzip kommt es an: Niemals solange warten, bis der angesammelte Staub sichtbar wird, sondern eher einschreiten.
Aus operativer Sicht bedeutet dies, eine regelmäßige und dem Risikograd entsprechende Reinigung einzurichten sowie Maßnahmen zu ergreifen, bevor sich Ablagerungen in nennenswertem Umfang ansammeln.































