Vom Staubmanagement bis hin zu Verpackungsmaterialien: Welche Eigenschaften sollte eine Kehrmaschine für die moderne Logistik aufweisen und warum wurde Xtrema entwickelt, um diesen Anforderungen gerecht zu werden?
Es gibt einen Unterschied zwischen einer Kehrmaschine, die nur reinigt, und einer, die ein Lager produktiv hält.
Bei der Auswahl einer industriellen Kehrmaschine liegt es nahe, Arbeitsbreite, Fassungsvermögen des Behälters, Geschwindigkeit, Autonomie und Stundenproduktivität zu vergleichen. Diese Daten zeigen jedoch nicht den echten Alltag, in dem Gabelstapler, Bediener und Laderampen im Einsatz sind.
In einem Logistikzentrum fallen ständig Verschmutzungen an: Holzreste, Kartonfasern, Kunststofffolien, Staub und Abfälle, die von außen hereingetragen werden. Die Reinigung muss sich daher an den Arbeitsrhythmus des Lagers anpassen, und nicht umgekehrt.
Eine Kehrmaschine für die Logistik muss über viele Stunden hinweg konstante Leistungen erbringen, unterschiedliche Materialien bewältigen, Ausfallzeiten reduzieren und sich wendig zwischen Regalen, engen Gängen und Kommissionierbereichen bewegen können.
Dieser Philosophie getreu hat Eureka Xtrema entwickelt: Jede Technologie entsteht aus konkreten betrieblichen Problemen mit dem Ziel, die effektive Arbeitszeit der Maschine zu erhöhen.
Eine Kehrmaschine büßt ihre Produktivität nicht auf einmal ein. Sie verliert sie schrittweise alle fünf Minuten.
Der Effizienzverlust erfolgt oft allmählich: Der Bediener arbeitet langsamer, einige Gänge werden erneut gereinigt, der Feinstaub bleibt auf dem Boden zurück und der Filter bedarf einer Pause. Ein paar Minuten, die sich jeden Tag wiederholen, summieren sich im Laufe des Jahres zu vielen verlorenen Stunden.
Der eigentliche Unterschied zeigt sich nicht bei sauberem Filter, sondern erst nach stundenlangem Einsatz, wenn Staub, Kartonfasern und Palettenrückstände das Filtersystem belasten. Bei verstopftem Filter lässt die Saugleistung nach, und es kommt häufiger zu Unterbrechungen.
Daher hat Eureka Multipocket entwickelt, das Filtersystem von Xtrema. Dank der Taschen wird die verfügbare Oberfläche vergrößert und der Staub gleichmäßig verteilt, was auch bei langen Schichten hohe Leistungen garantiert.
Der Vorteil ist eine durchgehendere Reinigung mit weniger Stopps und einer besseren Nutzung der Arbeitszeit des Bedieners. Eine leistungsstarke Kehrmaschine ist nicht diejenige, die in der ersten halben Stunde besonders viel reinigt, sondern die, die dies bis zum Ende der Schicht durchzieht.
Den perfekten Bodenbelag gibt es nur in Broschüren.
Dehnungsfugen, abgenutzte Oberflächen und Höhenunterschiede sind in Lagerhallen an der Tagesordnung. Zur gleichförmigen Aufnahme des Schmutzes muss die Hauptkehrwalze den Kontakt zum Boden bewahren.
Xtrema verwendet eine selbsjustierende schwingend gelagerte Hauptkehrwalze, die automatisch den Unebenheiten folgt. Bei festsitzendem oder schwerem Schmutz kann der Fahrer den Druck direkt vom Fahrersitz aus erhöhen, ohne die Arbeit unterbrechen zu müssen.
Mit dem Quick Change System ist der schnelle Wechsel der Hauptkehrwalze möglich, wodurch sich die Dauer der planmäßigen Wartung verkürzt und die Maschine rasch wieder einsatzfähig ist.
Der Schutz der Maschine bedeutet, unerwartete Stillstandszeiten zu vermeiden.
Umreifungsbänder, Seile und Schnüre können sich um drehende Teile wickeln und Schäden verursachen. Es ist auf jeden Fall ratsam, diese von Hand zu entfernen, dennoch können während der Arbeit versehentlich Rückstände erfasst werden.
Für zusätzlichen Schutz integriert Xtrema das SharkCap System, das die Radnaben schützt, sobald faserige Materialien in die Hauptkehrwalze gelangen. Das System hat nicht den Zweck, diese Materialien einzusammeln, sondern verringert das Risiko von Ausfällen und außerplanmäßigen Wartungsarbeiten.
Für eine bessere Sicht nach vorn, darf man nicht vergessen, was hinten passiert.
Zwischen Regalen, engen Gängen und fahrenden Fahrzeugen wirkt sich die Sicht direkt auf die Präzision, den reibungslosen Ablauf und die Sicherheit der Manöver aus.
Beim Auffangsystem nach dem Überkopfprinzip befindet sich das Ladesystem am Heck, womit eine vordere Fahrposition sowie eine bessere Sicht auf den Arbeitsbereich garantiert wird.
Die Konstruktion ermöglicht es zudem, den Behälter höher anzubringen und dank der vorderen Öffnungsklappe auch sperrige Abfälle wie Palettenstücke und Verpackungsmaterialien aufzunehmen.



























